


Mit unserer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Einkaufspolitik verpflichten sich unsere Lieferanten umwelt- und bestandsschonenden Fangmethoden einzusetzen:
Die Schleppnetzfischerei wird für Fischarten, die im freien Wasser leben, eingesetzt. Das Pelagische Schleppnetz ist trichterförmig und läuft am Ende in einer Tasche aus, dem sogenannten Steert. Dort werden die Fische gesammelt werden. Dabei entsteht weniger unerwünschten Beifang als bei einem Grundschleppnetzt, da es nicht den Meeresboden berührt und auch nicht den Meeresboden aufwirbelt. Beifang nennt man Fische, die nicht das Ziel des Fangs sind.

Das bis zu 2.000 m lange und 200 m tiefe Netz wird ringförmig um einen Fischschwarm ausgelegt. Anschließend wird das Netz mit der an der Unterleine befindlichen Schnürleine unten zugezogen. Dabei sollten keine Fischsammler oder Fish Aggregation Devices (FADs – künstliche schwimmende Plattformen, die von den Fischereiflotten auf der Meeresoberfläche ausgebracht werden und die zu riesigen Beifangmengen führen) eingesetzt werden.

Das Wurfnetz ist ein kleines Fischernetz zum Fangen von Fischen. Das kreisrunde Netz an dessen Rändern sich Gewichte befinden wird so von einem Menschen geworfen, das es ins Wasser fällt und geöffnet auf den Boden sinkt.

Reusen sind kegelförmige Netzschläuche, die auf dem Gewässerboden stehen. Mit einen oder mehreren Leitnetzen werden die Fische zum Eingang der Reusen geleitet.

Ein Zugnetz besteht aus zwei Netzwänden, den sogenannten Flügeln, und einem Fangsack.

Die Langleine wird zwischen Meeresoberfläche und Grund eingesetzt, wobei sie an der Wasseroberfläche mit Bojen und im Wasser mit verschiedenen Gewichten ausgespannt wird. Man unterscheidet zwischen einer pelagischen Langleinenfischerei, bei der Schwimmer die mit der Strömung treibende Hauptleine nah an der Oberfläche halten, und der Grund-Langleinenfischerei, bei der die Leine in ihrer gesamten Länge am Meeresgrund verankert wird. Die Letztere wird von uns nicht eingesetzt.

Bei Stellnetzen sind bis zu 15 Meter hoch und bis zu 15 Kilometer lang. Hier unterscheidet man aber zwischen Grundstellnetzen und pelagischen Stellnetzen. Das Grundstellnetz wird mit Gewichten fest im Boden verankert ist, während das pelagische Netz frei im Wasser hängt. Bojen halten die obere Netzkante und Anker sichern die Netzenden.
